TOPtimes-Technologietag bei TOPLAC in Klipphausen am 24.01.2008
So viel „TOP“
auf einmal…? Ja, das Unternehmen TOPLAC Autolackierbedarf GmbH in
Klipphausen stellt sich hohe Ziele – sowohl für die eigene
Entwicklung – aber ebenso für die Zusammenarbeit mit seinen
wichtigsten Partnern - den Kunden.
TOPLAC wurde
1990 gegründet und ist seit dieser Zeit für den Vertrieb von
BASF-Lacken der Marken Glasurit und Salcomix in Teilen
Ostdeutschlands verantwortlich. Gleichzeitig ist das Unternehmen
Vertriebspartner weiterer renomierter Unternehmen im Bereich
technische Ausrüstungen und Verbrauchsmaterialien wie z. B. 3M,
FESTOOL oder SATA.
Die
geschäftsführenden Gesellschafter J. Herrmann und L. Poweleit haben
sehr früh erkannt, was für eine langfristige erfolgreiche
Partnerschaft mit den im Bereich Auto- und Industrielackierung
tätigen Betrieben erforderlich ist: eine kontinuierliche
Marktanalyse und daraus abgeleitete Ideen zur wirtschaftlichen
Betriebsführung entwickeln.
Deshalb gibt es u.a. seit 1994 bei TOPLAC ein Schulungs- und
Trainingszentrum. In einer Vielzahl von Veranstaltungen wurden die
Anwender mit neuen Materialien und Technologien vertraut gemacht.
Der „TOPtimes-Technologietag“
knüpft an diese Tradition an. Die Entwicklung der Energiekosten und
der Preisdruck auf die lackierenden Betriebe schreien geradezu nach
neuen Lösungsansätzen. Deshalb präsentiert TOPLAC die Kombination
von PREP(Vorbereitungs- und Lackierplatz) und REVO 180 (mobiler
Infrarot-Halbbogen). Bei dieser technologisch neuen Lösung finden
die aktuellen Markttrends Beachtung:
hoher
Anteil von Teil-Lackierungen
Rangierarbeiten im Lackierbetrieb gehören zu den größten
„Zeitfressern“
Energiekosten müssen reduziert werden
trotz
sinkender Preise hoher Qualitätsanspruch
Deshalb
werden bei der Kombination PREP und REVO 180
die
Fahrzeuge auf dem gleichen Arbeitsplatz gespachtelt-gefüllert-
lackiert- gefinisht,
ohne weitere Fahrzeugbewegungen
die
Trocknungsprozesse optimal hinsichtlich Trocknungsfläche,
Trocknungszeit, Durchtrocknung und Energieeinsatz abgestimmt
die
Materialien standardisiert nach technischen Vorgaben getrocknet
– um eine hohe Lackierqualität zu erzielen
Der REVO 180
kann auch in einer bereits vorhandenen Lackierkabine eingebaut
werden, um diese für die Zukunft „fit zu machen“ mit einem
niedrigeren Energieaufwand und verkürzten Trocknungszeiten. Eine
erhöhter Durchsatz wird in der Kabine möglich – die Effizienz
steigt.
Für die 80
Teilnehmer an der Veranstaltung war es beeindruckend, wie sich der
Bogen „selbstgesteuert“ zu den Fahrzeugteilen bewegte und seine
„Trocknungs-Fahrten“ absolvierte.
Möglich wird dieser „Zauber“ durch eine Steuerungseinheit. In ihr
werden sowohl die Daten zu Fahrzeugtypen, zu Reparatur-Teilen als
auch zu den verwendeten Materialien gespeichert.
Der Lackierer schickt den Bogen dann wirklich nur noch über einen
Touchscreen-Bildschirm auf die Reise – und kann sich bereits den
nächsten Arbeiten zuwenden. Hat der Bogen seine Trocknungsaufgaben
erfüllt, fährt er „selbstgesteuert“ wieder an seinen Parkplatz
zurück.
Das
TOPLAC-Team freut sich darauf, diese technologische Lösung seinen
Partnern zu präsentieren und aktiv bei den Trainings im Schulungs-
und Trainingszentrum einzusetzen.
Auch die internationalen Besucher , z. B. von den Partnerunternehmen
TOPLAC Tschechien und TOPLAC Slowakei sowie die Seminarteilnehmer
der internationalen Glasurit-Kurse im Hause TOPLAC werden diese Idee
sicher aufnehmen und in ihre nationalen Märkte mitnehmen.
TOPLAC und die W-TEC Lacktechnik GmbH in Cham als
Importeur für Deutschland stehen den Branchenprofis für
Informationen rund um diese neue Technologie gern zur Verfügung.