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Lack richtig polieren …

Ablauf einer professionellen Lackaufbereitung

 

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Voraussetzung für das Lackpolieren ist immer eine gründliche Reinigung (siehe Bericht über Fahrzeugwäsche), sonst zerkratzen Schmutzpartikel beim Polieren die Oberfläche, und das Fahrzeug sieht nach der Aufbereitung alles andere als aufbereitet aus. Das Aufpolieren verstärkt die Farbtiefe und den Glanz. Dabei werden leichte Oxidationsschichten, die durch Witterungseinflüsse entstehen, und Mikrokratzer des Autolacks, die durch die Wäsche verursacht werden, beseitigt. Wenn Sie Ihr Auto richtig polieren und einige Punkte dabei beachten, erzielen Sie eine Neuwagenoptik und tragen zur Wertsteigerung bzw. zum Werterhalt des Wagens bei.

 

Nach der Reinigung des Fahrzeugs wird deutlich, wie tief Kratzer bzw. wie stark Oxidationen sind. Davon hängt ab, welche Politur zum Einsatz kommen wird. Grundsätzlich können Polituren manuell oder mit der Maschine verarbeitet werden. Bei gröberen Kratzern im Autolack ist eine Handpolitur jedoch sehr mühselig und nicht empfehlenswert. Mit der Poliermaschine arbeiten Sie schnell und gleichmäßig, bei Unachtsamkeit besteht jedoch die Gefahr den Lack zu überhitzen oder durchzuschleifen.

 

Kunststoffteile reagieren sehr empfindlich auf Polituren, die Schleifkörner aus Aluminiumoxid enthalten. Dadurch kreiden Kunststoffe aus, werden also stumpf und porös. Um das zu vermeiden, sollten Sie diese Teile mit Klebeband abdecken. Es gibt allerdings auch Polituren wie die 76 GS-1 von AutoMagic, die kein Aluminiumoxid enthält und gefahrlos mit Kunststoff in Kontakt kommen kann. Im nächsten Schritt erfahren Sie, wie Sie Ihr Auto richtig polieren und worauf Sie unbedingt achten sollten.

 

Lack polieren – So gelingt es

1. Bei starken Kratzern wird zunächst mit einer groben Schleifpaste und einer Lammfellscheibe oder harten Schaumstoffpad poliert. Lammfellscheiben leisten einen deutlich höheren Abtrag, da die Fasern Schleifpaste besser aufnehmen, dafür benötigen sie aber auch einen höheren Arbeitsdruck. Bei der richtigen Verarbeitung einer Schleifpaste sollte stets auf die Oberflächentemperatur geachtet werden, denn durch den hohen Arbeitsdruck entsteht Hitze, die dem Lack schadet. Lammfellscheiben bieten im Gegensatz zu Schaumstoffscheiben mehr Lüftung durch die einzelnen Fasern, arbeiten somit also lackschonender als harte Schaumstoffscheiben. Dafür erhalten Sie Schaumstoffscheiben in verschiedenen Härtegraden, die Sie je nach Schleifgrad der Politur einsetzten. Um die verschiedenen Härten auf einen Blick auseinanderhalten zu können, haben die Scheiben verschiedene Farben. Zum richtigen Aufpolieren gröberer Kratzer sollten Sie mit hohen Drehzahlen arbeiten, um einen hohen Lackabtrag zu gewährleisten.

 

2. Zwischendurch Politurreste mit einem sauberen Mikrofasertuch entfernen und das Polierergebnis kontrollieren. Sind alle gröberen Kratzer mit der Schleifpaste entfernt, wird mit einer feinen Politur am Auto weiter gearbeitet.

 

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3. Mit der Feinschleifpaste entfernen Sie Mikrokratzer und Hologramme. Feine Polituren werden mit einem mittelharten bis weichen Polierpad bei geringen Drehzahlen verarbeitet. Bei diesem Schritt empfiehlt sich die Verwendung eines Lammfells oder einer harten Schaumstoffscheibe nicht, da dadurch Hologramme gefördert werden. Tipp: halten Sie die Polierscheibe während des Polierens leicht feucht (Sprühflasche), so lässt sich die Politur länger und besser verarbeiten. Wichtig ist es auch, die Polierscheiben beim Auto polieren sauber zu halten.

 

4. Reinigen Sie während der Autopolitur Ihre Polierscheiben, denn durch schmutzige Scheiben werden Hologramme verursacht. Sind alle Mikrokratzer beseitigt, werden Politurreste mit einem sauberen Mikrofasertuch abgewischt und die Oberfläche mit einem Finishreiniger gereinigt. Ob wirklich alle Kratzer entfernt sind, lässt sich am besten im Sonnenlicht oder mit einer Tageslichtlampe prüfen.

 

Wichtig: verwenden Sie für die Verarbeitung unterschiedlicher Polituren stets verschiedene Schaumstoffscheiben. Nach dem Lack Polieren müssen die Scheiben unbedingt gereinigt werden! Dafür eigenen sich spezielle Reinigungsbürsten oder für Lammfellscheiben Waschgeräte.

 

5. Um den Oberflächenglanz so lang wie möglich zu erhalten, wird anschließend eine Versiegelung aufgetragen. Die Versiegelung wird nach einer kurzen Ablüftzeit abgewischt und zurück bleibt ein tiefer und langanhaltender Glanz.

 

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